Start Rat und Tat Jugendarbeitslosigkeit verhindern

Jugendarbeitslosigkeit verhindern

Projektpräsentation
Projekt „Jugendarbeitslosigkeiten verhindern"


Information über den Projektträger:
Träger des Projektes ‚Jugendarbeitslosigkeit verhindern’ ist das Projekt LebensWert gemeinnützige GmbH. Das Projekt LebensWert wurde 2007 von Pater Tobias gegründet und hat sich mittlerweile als feste Beratungsinstanz in Duisburg etabliert. Neben der allgemeinen Sozialberatung deckt das Projekt ein breites Spektrum von Hilfsangeboten ab. Von Amtsbegleitungen über Deutschkurse und Bewerbungstrainings bis hin zur professionellen Seelsorge reicht das Angebot, welches auf dem Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe beruht. Die beiden SozialarbeiterInnen arbeiten als eine Art Sozialcoach, um Hilfesuchenden den Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Als Projekt im Projekt soll „Jugendarbeitslosigkeit verhindern“ neu gegründet werden.

Projekthintergrund:
Die Armutsquote in Deutschland liegt bei etwa 14 %. Es lassen sich allerdings Gruppen mit einem höheren Armutsrisiko und einer entsprechend höheren Armutsquote identifizieren. Beispielsweise Jugendliche – jeder 7. deutsche Jugendliche ist arm. Jugendliche sind des Weiteren im Vergleich zur Gesamtbevölkerung besonders häufig betroffen – mit einer Armutsquote von 19 %. Die Zahlen bezüglich der Jugendarbeitslosigkeit in Duisburg schwanken und sind nicht konstant. Nachfolgend werden ein paar Eckdaten aufgeführt. Im März 2011 waren 3072 Jugendliche bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitslos gemeldet. Während die Arbeitslosigkeit der Personen unter 25 Jahre im Versicherungsbereich um 249 oder 34,5 Prozent im Juli gegenüber dem Juni 2011 angestiegen ist, ist sie im Gegenzug in der Grundsicherung um 209 oder 9,3 Prozent gesunken. Versicherungsbereich meint den Bezug von ALG-I und Grundsicherung den Bezug von ALG-II. Für den Monat Oktober 2011 sah es folgendermaßen aus: Die Jugendarbeitslosigkeit ist dank Studien- und Ausbildungsbeginn weiter gesunken. Sie sank im Oktober auf 2352 Betroffene. Im Vormonat waren noch 2678 junge Menschen in Duisburg arbeitslos gemeldet. Die Jugendarbeitslosigkeit stieg im Dezember 2011 auf 2.519 Personen. Im Vormonat lag dieser Wert noch bei 2.503 (+ 16 oder + 0,6 Prozent). Während sich im Versicherungsbereich die Zahlen weiter verringern (-12), steigen sie in der Grundsicherung leicht an (+28). In der Summe verzeichnen wir so einen leichten Anstieg der Gesamtzahl. „Gegenüber dem März des Vorjahres“, so der Vorsitzende der DGB-Region Niederrhein, Rainer Bischoff „müssen wir eine Steigerung der Arbeitslosigkeit bei den 15 – 20 jährigen um 17,8 % bei der Arbeitsagentur Duisburg feststellen. Eine derartige Entwicklung ist bei dem Wirtschaftsaufschwung des vergangenen Jahres schon eigentlich unfassbar. Noch schlimmer wird die Analyse bei längerfristiger Betrachtung: Die Entwicklung ist nicht neu, sondern hält schon Monate an. Im Februar 2012 war gegenüber dem Vorjahr eine Steigung um 13,7 % und im Januar eine Steigung von 10 % festzustellen. Das bedeutet: Der Trend bei den 15 – 20jährigen hält schon Monate an und wird immer schlimmer. Gleichzeitig haben und erhalten wir keine Erklärung für diese desaströse Entwicklung. Wie sollen wir jungen Menschen in unserer Stadt eine Perspektive und eine Chance bieten, wenn deren Arbeitslosigkeit bei positiver wirtschaftlicher Entwicklung in einem derart katastrophalen Ausmaß zunimmt?“ (DGB Pressemitteilung 02.04.2012) Ursächlich dafür können ein niedriger beziehungsweise gar kein Bildungsabschluss sein. In einer Gesellschaft, in der ein mittlerer Bildungsabschluss den Standard definiert, werden Jugendliche ohne Schul- oder Berufsabschluss als leistungsschwach etikettiert und sind schnell einer dauerhaften Stigmatisierung ausgesetzt. Bei den 15- bis unter 25-Jährigen aus einkommensarmen Haushalten ist sowohl der Anteil derer ohne Schulabschluss und ohne weiteren Schulbesuch (9,3 %) als auch derer mit Hauptschulabschluss wesentlich höher als bei den jungen Menschen, die nicht von Einkommensarmut betroffen sind. Kinder aus sozial benachteiligten Familien und Kinder mit Migrationshintergrund erlangen überdurchschnittlich häufig nur ein niedriges schulisches Bildungsniveau.

Jugendliche aus Familien mit niedrigem finanziellen Status haben häufiger Probleme im Umgang mit anderen Jugendlichen und neigen oft zu Verhaltensauffälligkeiten. Ein niedriges Einkommen sowie ein ungünstiges soziales Umfeld und hohes familiäres Konfliktpotenzial vervierfachen beispielsweise das Risiko psychisch zu erkranken. Hinzu kommt, dass arme Jugendliche oft ein extremes Suchtverhalten haben. Der übermäßige Konsum von Tabak, Alkohol und anderen Drogen kompensiert die schwache Persönlichkeit der Jugendlichen. Ebenfalls haben unsere Sozialarbeiterinnen Kenntnis davon bekommen, dass im Duisburger Stadtgebiet in den letzten Monaten vermehrt junge Mädchen aus dem Osteuropäischen Raum zur Prostitution gezwungen werden. Aus diesem Anlass möchten wir uns engagieren, diesen Geschehnissen präventiv entgegenzuwirken. Wir möchten auf die aussichtslose Situation der Jugendlichen aufmerksam machen und hervorbringen, dass Bildung ein wichtiger Schritt aus dem Teufelskreis der Armut ist.

Projektbeschreibung:
Das Projekt „Jugendarbeitslosigkeit verhindern“ hat einen präventiven Charakter und setzt darauf, möglichst früh mit den Jugendlichen und Heranwachsenden zu arbeiten, um ein Umdenken bei der individuellen Lebensplanung zu bewirken und zu vermitteln, dass einen Job zu haben ein erstrebenswertes Ziel ist. Das Projekt besteht aus zwei Teilbereichen, dem mobilen Bewerbungsbus und den Bewerbungsseminaren.
Das Projekt LebensWert hat insbesondere mit dem projekteigenen Bus die Möglichkeit mobile Beratungen jeder Art anzubieten. Dies geschieht schon mit der mobilen Sozialberatung, bei der niedrigschwellig Kontakt zu potenziellen Klienten und Obdachlosen hergestellt wird. Zudem stehen zwei SozialarbeiterInnen zur Verfügung, welche mit den Jugendlichen individuell arbeiten und interagieren können.
Der Bus soll als mobiler Bewerbungsbus auf dem Schulhof stehen und niedrigschwellig Auskunft bei Bewerbungsfragen geben. Alternativ kann der Bewerbungsbus auch fest gebucht werden als beispielsweise Unterrichtseinheit zum Thema Bewerbung/Ausbildung.
Es wird Kooperationen mit verschiedenen weiterführenden Schulen im Duisburger Stadtgebiet geben. Vorrangig für Gesamtschulen und Hauptschulen, um die Zielgruppe passgenau zu erreichen. Eine Unterteilung in verschiedene Gruppen mit unterschiedlicher Altersstruktur ist ebenfalls sinnvoll, da bei dieser Vorgehensweise schon präventiv auf jüngere SchülerInnen eingewirkt werden kann. Es gibt in dem geplanten Aktionsgebiet (Duisburger Norden) sechs Gesamtschule und sechs Hauptschulen mit denen eine Kooperation eingegangen werden soll. Dies sind ungefähr 2300 Jugendliche, die wir rein theoretisch mit unserem Angebot erreichen können. Diese Zahl bezieht sich jedoch nur auf den präventiven Teil des Projektes um vorbeugend aufzuklären, wie wichtig eine solide Ausbildung ist.
Nicht mit eingerechnet sind die Zahlen der gerade aktuell arbeitslosen Jugendlichen, welche wir durch Kooperationen mit anderen sozialen Einrichtungen und des Jobcenters erreichen können.
In diesem Stil wird es auch Seminare zu den Themen Gesundheit, Ernährung und Drogen geben. Alles in einer ungezwungenen Atmosphäre, damit die Jugendlichen sich nicht bedrängt fühlen und aktiv mitarbeiten können.

Das Projekt LebensWert hat insbesondere mit der Begegnungsstätte in Neumühl die besten räumlichen Vorraussetzungen, um Seminare und Trainings oder Fortbildungen anzubieten. Zudem stehen zwei SozialarbeiterInnen zur Verfügung, welche mit den Jugendlichen individuell arbeiten und interagieren können. Es werden Tages- und Wochenendseminare zu verschiedenen Themen angeboten. In einem niedrigschwelligen Bewerbungstraining sollen Gründzüge der Ausbildungs- und Jobsuche erklärt werden. Die Frage nach dem „Warum“ soll den Jugendlichen näher gebracht werden. Am Ende sollen sie erkennen, dass sie sich nicht für das Jobcenter oder die Eltern bewerben, sondern, dass ein geregeltes Arbeitsverhältnis mehr Vor- als Nachteile für sie hat. Dies geschieht auf einem niedrigen Niveau ohne viel Druck aufzubauen.

Wie bereits erwähnt finden Bewerbungstrainings nach Bedarf statt und wir gehen davon aus, dass wir nach der Anlaufphase mindestens 1 mal pro Woche ein Bewerbungstraining anbieten werden. Ebenfalls sollen auch wieder in unregelmäßigen Abständen, je nach Bedarf, Informationstage zu bestimmten Berufen stattfinden. Bei den Informationstagen kann eine größere Gruppe von Jugendlichen informiert werden. Es ist angedacht verschiedene Seminare stattfinden zu lassen. Ein Seminar ist aufbauend auf dem Bewerbungstraining konzipiert. In Kleingruppen werden die Grundlagen des Bewerbens vertieft, es werden Bewerbungsgespräche geübt und es wird Übungen zu Einstellungstest geben. Es wird dabei jeweils individuell auf die spezifischen Anforderungen eines jeden Jugendlichen eingegangen.
Ein weiteres Seminar wird zu dem Oberthema ‚Individuelle Kernkompetenzen stärken’ stattfinden. Die Jugendlichen sollen sich ebenfalls wieder in kleinen Gruppen mit ihrer eigenen Persönlichkeit und ihren Stärken und auch Defiziten auseinandersetzen. Dieses Seminar ist besonders für Jugendliche geeignet, die sich nicht sicher sind welchen beruflichen Werdegang sie nehmen wollen. Ziel des Projektes ist es auch, Jugendliche in Praktikumsstellen zu vermitteln und dazu Begleitseminare anzubieten, in denen besprochen werden kann, wie das Praktikum läuft und wo vielleicht Probleme sind und wie diese behoben werden können.

Das Kompetenztraining zur Stärkung der Persönlichkeit wird über einen längeren Zeitraum erfolgen, da zur langfristigen Verhaltensänderung und Verhaltensstabilisierung mehrere Sitzungen erforderlich sind und gerade bei labilen Jugendlichen die nachgehende Sozialarbeit einen großen Stellenwert einnimmt. Diese Jugendlichen können dann in ihrem Bekanntenkreis als Multiplikatoren wirken und somit im günstigsten Fall ein ‚Umdenken’ bei Freunden und Bekannten bewirken. Die Teilnahme an den Seminaren erfolgt auf freiwilliger Basis. Um konstruktiv mit den Jugendlichen arbeiten zu können darf die Teilnehmerzahl bei den Seminaren eine gewisse Größe nicht überschreiten. Als realistisch sehen wir eine maximale Teilnehmerzahl von 8-10 Jugendlichen pro Seminar. Da die Seminare zu verschiedenen Themen gehalten werden und über einen längeren Zeitraum (8-12 Wochen) gehen, planen wir pro Quartal mit ca. 40-50 Jugendlichen. Kleinere Fortbildungen wie beispielsweise Bewerbungstrainings finden kurzfristig und nach Bedarf statt und umfassen voraussichtlich noch einmal 5-10 Jugendliche pro Training.

Ziel des Projektes:
Ziel des Projektes ist die Stärkung der individuellen Kernkompetenzen der jugendlichen Zielgruppe. Es soll durch verschiedene Seminarangebote die Persönlichkeit der Jugendlichen gefestigt werden, so dass sie in der Lage sind selbstbewusst und von ihren Fähigkeiten überzeugt sich beispielsweise um eine Ausbildungsstelle zu bemühen. Die beiden SozialarbeiterInnen fungieren dabei mit Unterstützung von Pater Tobias als Motivatoren und Multiplikatoren zur Persönlichkeitsfindung und Stärkung. Das Ziel einer späteren Arbeitsaufnahme steht im Fokus, da Erwerbsarbeit immer noch das beste Mittel ist, dem Kreislauf der Armut entgegenzuwirken. Ebenfalls sollen die Jugendlichen angeregt werden sich weiterzuqualifizieren, denn der Zusammenhang zwischen niedriger Bildung und Armut ist mehrfach verifiziert worden.

Zeitlicher Ablauf:
Der Bewerbungsbus wird nach Absprache und Abstimmung mit den teilnehmenden Schulen in regelmäßigen Intervallen auf den Pausenhöfen zur Verfügung stehen. Wie diese Intervalle ausgestaltet sind ist zur Zeit noch nicht absehbar. Die Seminare und Fortbildungen werden zu festen Zeiten über einen Zeitraum von 3 Jahren angeboten. Sie sollen sowohl als Tagesveranstaltungen, wie auch als langfristige Reihe angeboten werden. Ein Bewerbungstraining kann dabei als Tages-/Wochenendveranstaltung stattfinden, wobei Trainings zur Persönlichkeitsentwicklung und Persönlichkeitsfestigung turnusmäßig in wöchentlichen beziehungsweise höchstens 14-tägigen Intervallen über mindestens ein halbes Jahr erfolgen sollen. Durch die Individualität bei der Betreuung und der Möglichkeit des Quereinstiegs in laufende Trainings ist es schwierig dieses Projekt zeitlich festzulegen. Die Personalkosten beziehen sich auf einen Auszubildenden zum Veranstaltungskaufmann, der die Sozialarbeiter bei der Organisation und Umsetzung des Projektes in allen Belangen unterstützen soll. Der Auszubildende stellt eine wichtige Schlüsselposition dar. Er befindet sich mitten in einer Ausbildung und kann die Jugendlichen motivieren, so kann er beispielsweise Abläufe einer Berufsschule erklären und über verschiedene Facetten einer Ausbildung informieren. Ebenfalls ist er in dem Alter der Zielgruppe und kann so auf einer anderen Ebene mit den Jugendlichen kommunizieren und bekommt einen anderen Zugang. Er soll die beiden Sozialarbeiterinnen bei der Umsetzung des Projektes ganzheitlich unterstützen und ist deshalb sowohl an der Vorbereitung von Seminaren und Trainings, an der Durchführung, wie auch an der Nachbereitung beteiligt.

Eigenmittel:
Als gemeinnützige GmbH steht uns kein Kapital im eigentlichen Sinne zur Verfügung. Allerdings ist es uns möglich, die beiden SozialarbeiterInnen für die Seminare und Weiterbildungen einzusetzen. Als Eigenmittel stellen wir unser Personal zur Verfügung, deren Personalkosten wir tragen.

Bankverbindung des Projektträgers:
Bank im Bistum Essen
Gildehofstraße 2
45127 Essen 
Bankleitzahl: 36060295
BIC-Code: GENODED1BBE
IBAN: DE 57 3606029500 10766010
Kontonummer: 10766010
Kontoinhaber: Projekt LebensWert

 

 

Projektbeschreibung:

Das Projekt „Jugendarbeitslosigkeit verhindern“ hat einen präventiven Charakter und setzt darauf, möglichst früh mit den Jugendlichen und Heranwachsenden zu arbeiten, um ein Umdenken bei der individuellen Lebensplanung zu bewirken und zu vermitteln, dass einen Job zu haben ein erstrebenswertes Ziel ist.

Das Projekt besteht aus zwei Teilbereichen, dem mobilen Bewerbungsbus und den Bewerbungsseminaren.

Das Projekt LebensWert hat insbesondere mit dem projekteigenen Bus die Möglichkeit mobile Beratungen jeder Art anzubieten. Dies geschieht schon mit der mobilen Sozialberatung, bei der niedrigschwellig Kontakt zu potenziellen Klienten und Obdachlosen hergestellt wird. Zudem stehen zwei SozialarbeiterInnen zur Verfügung, welche mit den Jugendlichen individuell arbeiten und interagieren können.

Der Bus soll als mobiler Bewerbungsbus auf dem Schulhof stehen und niedrigschwellig Auskunft bei Bewerbungsfragen geben. Alternativ kann der Bewerbungsbus auch fest gebucht werden als beispielsweise Unterrichtseinheit zum Thema Bewerbung/Ausbildung.

Es wird Kooperationen mit verschiedenen weiterführenden Schulen im Duisburger Stadtgebiet geben. Vorrangig für Gesamtschulen und Hauptschulen, um die Zielgruppe passgenau zu erreichen. Eine Unterteilung in verschiedene Gruppen mit unterschiedlicher Altersstruktur ist ebenfalls sinnvoll, da bei dieser Vorgehensweise schon präventiv auf jüngere SchülerInnen eingewirkt werden kann. Es gibt in dem geplanten Aktionsgebiet (Duisburger Norden) sechs Gesamtschule und sechs Hauptschulen mit denen eine Kooperation eingegangen werden soll. Dies sind ungefähr 2300 Jugendliche, die wir rein theoretisch mit unserem Angebot erreichen können. Diese Zahl bezieht sich jedoch nur auf den präventiven Teil des Projektes um vorbeugend aufzuklären, wie wichtig eine solide Ausbildung ist.

Nicht mit eingerechnet sind die Zahlen der gerade aktuell arbeitslosen Jugendlichen, welche wir durch Kooperationen mit anderen sozialen Einrichtungen und des Jobcenters erreichen können.

In diesem Stil wird es auch Seminare zu den Themen Gesundheit, Ernährung und Drogen geben. Alles in einer ungezwungenen Atmosphäre, damit die Jugendlichen sich nicht bedrängt fühlen und aktiv mitarbeiten können.

Das Projekt LebensWert hat insbesondere mit der Begegnungsstätte in Neumühl die besten räumlichen Vorraussetzungen, um Seminare und Trainings oder Fortbildungen anzubieten. Zudem stehen zwei SozialarbeiterInnen zur Verfügung, welche mit den Jugendlichen individuell arbeiten und interagieren können.

Es werden Tages- und Wochenendseminare zu verschiedenen Themen angeboten. In einem niedrigschwelligen Bewerbungstraining sollen Gründzüge der Ausbildungs- und Jobsuche erklärt werden. Die Frage nach dem „Warum“ soll den Jugendlichen näher gebracht werden. Am Ende sollen sie erkennen, dass sie sich nicht für das Jobcenter oder die Eltern bewerben, sondern, dass ein geregeltes Arbeitsverhältnis mehr Vor- als Nachteile für sie hat. Dies geschieht auf einem niedrigen Niveau ohne viel Druck aufzubauen.

Wie bereits erwähnt finden Bewerbungstrainings nach Bedarf statt und wir gehen davon aus, dass wir nach der Anlaufphase mindestens 1 mal pro Woche ein Bewerbungstraining anbieten werden. Ebenfalls sollen auch wieder in unregelmäßigen Abständen, je nach Bedarf, Informationstage zu bestimmten Berufen stattfinden. Bei den Informationstagen kann eine größere Gruppe von Jugendlichen informiert werden. Es ist angedacht verschiedene Seminare stattfinden zu lassen. Ein Seminar ist aufbauend auf dem Bewerbungstraining konzipiert. In Kleingruppen werden die Grundlagen des